MARTIN FORTER - GEOGRAF UND ALTLASTENEXPERTE

+++ 03. April 2016 +++

Roche: Die Quelle der Umweltgefährdung muss weg – auch bei der Novartis-Deponie in Muttenz

SituationsbildRoche gräbt in Grenzach-Wyhlen (D) den Chemiemüll aus, Novartis aber plant in Muttenz (BL) bei der Feldrebengrube nur eine Billigsanierung. Foto: Martin Forter

«Einerseits Medikamente herzustellen und andererseits gesundheitsgefährdende Stoffe» im Boden der Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen «zu hinterlassen – das wäre ein Widerspruch», erklärt Roche in der BZ Basel. Etwas, was sich auch der Medikamentenhersteller Novartis bei u.a. seiner Chemiemülldeponie Feldrebengrube in Muttenz (BL) auf die Fahnen schreiben sollte. Dort geht es um das Trinkwasser der Hardwasser AG, das 230'000 Menschen in der Stadt und Agglomeration Basel täglich trinken. Der Pharmakonzern Novartis aber plant in Muttenz nur eine Billigsanierung mit, die eine Folge eines dreisten Doppelspiels der Industrie-Lobbyisten zu sein scheint. Ganz anders die Roche in Grenzach-Wyhlen: Sie gräbt bei der Kesslergrube vorbildlich den ganzen Chemiemüll aus. BZ Basel.

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