MARTIN FORTER - GEOGRAF UND ALTLASTENEXPERTE

Symbolbild

+++ 16. April 2014 +++

Giftiger Lindanabfall in Huningue

Bis der Wind die Zelte verweht?

Ueberwachungskamera am 15.4.2014Das Lindanabfall-Gelände von Novartis in Huningue (F): Sita baut mit grossen Kränen Maschinen und Förderbänder ab.

Novartis und die Firma Sita Remidiation, die für den Konzern den Lindan-Abfall in Huningue ausgrub und dabei die Stadt mit Giftstaub überzog, haben sich überworfen. Jetzt baut Sita auf dem Gelände Maschinen ab. Wie es mit den Aushubarbeiten, weitergehen soll, ist unklar. Das birgt Risiken: Je länger die billigen Zelte stehen, desto grösser wird das Risiko, dass sie ein Sturm wegweht oder ein Gewitter die Giftgruben flutet. Deshalb fordert Forter Novartis auf, die Arbeiten unter verbesserten Sicherheitsbedingungen umgehend wieder aufzunehmen, wie die Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehen SRF 1 heute berichtete. »mehr…

Presse-Echo

30.06.2014 - Schweizer Fernsehen SRF 1, Schweiz Aktuell, ab Min. 13:52: Novartis bestätigt: Deponie-Sanierung gestoppt. 30.06.2014 - Tageswoche: Novartis schreibt Bodensanierung in Hüningen neu aus
01.07.2014 - BZ Basel: Lindan-Altlast - Novartis sucht neue Giftgruben-Sanierer
11.09.2014 - Basler Zeitung: Muttermilch soll getestet werden
11.09.2014 - 20minutes online: Un élu veut faire tester le lait maternel

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27.08.2014 - Journal L'Alsace, Élisabeth Schulthess: Le difficile combat d’un ancien douanier victime du lindane à Huningue.

Im Schatten der HCH-Berge: Die Zöllner, Kapitel aus: 06.1995 - Martin Forter: Umweltnutzung durch die chemische Industrie am Fallbeispiel der HCH-Fabrik Ugine-Kuhlmann, Hüningen. Die Insektizide Hexachlorcyclohexan (HCH) und Lindan: Die Produktion und ihre räumlichen Konsequenzen in der Region Basel, Lizentiatsarbeit am Geografischen Institut der Universität Basel

+++ 3. Dezember 2013 +++

BürgerInnenprotest gegen ungenügendes Feldrebenprojekt

BASF, Novartis und Syngenta wollen sich davon schleichen – die Kosten sollen die Steuerzahler/innen tragen

Bild BürgerprotestBürgerprotest: Novartis & Co. sollen richtig aufräumen, um das Trinkwasser zu schützen.

«Sauberes Trinkwasser statt Billigsanierung» und «Alles Gift muss raus jetzt»: Mit diesen Transparenten verlangten BürgerInnen aus der Region zusammen mit der Allianz Deponien Muttenz (ADM) heute Abend eine einmalige und definitive Sanierung, oder wie es im Umweltgesetz des Kantons Basel-Landschaft im § 56a heisst „eine unverzügliche und nachhaltige Lösung des Altlastenproblems bei den Muttenzer Deponien Feldreben (...)“. Gleichzeitig protestierten sie gegen das vor einer Woche eingereichte Teilsanierungs-Projekt, welches das Problem Feldrebengrube nicht löst. Im Gegenteil: Novartis & Co nehmen weiterhin in Kauf, dass das Trinkwasser der Hardwasser AG für 230'000 Menschen verschmutzt wird. Der Protest fand im Vorfeld der öffentlichen Veranstaltung vom Dienstagabend vor dem Coop-Bildungszentrum in Muttenz statt. »mehr…

Presse-Echo

04.12.2013 - Radio SRF 1, Regionaljournal Basel, 7:32, ab Min 3:32: Protestveranstaltung in Muttenz
05.12.2013 - BZ Basel, Michel Ecklin: Chemie und Kanton ringen um Vertrauen.pdf
05.12.2013 - Basler Zeitung: Protest gegen «Billigsanierung»
07.12.2013 - BZ Basel, Bojan Stula: Die Woche der Wutbürger
11.12.2013 - BZ Basel: Muttenz: Bürger versammeln sich gegen Feldreben
19.02.2014 - BZ Basel, Michel Ecklin: Bei Sanierung «beide Augen zugedrückt»
19.02.2014 - Basler Zeitung, Thomas Immoos: Gift könnte in 20 Jahren Trinkwasser gefährden
20.02.2014 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Kanton ärgert sich grün und blau über Feldreben-Aktivisten
21.02.2014 - Muttenzer Anzeiger, Peter Gschwind: Viele Beanstandungen am Vorgehen der Regierung

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09.12.2013 - Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU): Radioaktives Wasser aus havarierten Atomkraftwerken (AKW): Falsche Ensi-Zahlen bieten schlechten Notfallschutz

+++ 26. November 2013 +++

Teilsanierung Chemiemülldeponie Feldreben

BASF, Novartis, Syngenta und der Kanton Basel-Land nehmen Trinkwasserverschmutzung weiterhin in Kauf

Bild FeldrebenGeplante Teilsanierung löst das Problem nicht: Die weitgehend überbaute Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz am 25.11.2013. Foto: Hanspeter Meier

Die von der Industrie und der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft (VGD) geplante Teilsanierung ist eine Billigsanierung, die das Problem Feldreben-Deponie nicht löst. Im Gegenteil: BASF, Novartis, Syngenta und der Kanton Basel-Land nehmen sogar weiterhin eine Trinkwasserverschmutzung in Kauf. Der Kanton übernimmt damit ein Risiko von rund 500 Millionen Franken, wenn die Deponie später doch noch richtig aufgeräumt werden muss. »mehr…

Presse-Echo

26.11.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 17:30: Kritiker der Deponiesanierung sprechen von «Billigsanierung»
26.11.2013 - Tageswoche: Gegner kritisieren «Billigsanierung»
26.11.2013 - Basler Zeitung online: Deponie-Allianz spricht von «Billigsanierung»
27.11.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: «Billigsanierung und Alibiprojekt»
27.11.2013 - Basler Zeitung, Daniel Balmer: Kritiker reden von Billiglösung
28.11.2013 - Badische Zeitung: Feldreben: «Projekt ist bloß Billigsanierung»
28.11.2013 - Tageswoche, Michael Rockenbach: Der Chemiemüll-Pakt
17.04.2014 - BZ BaselMichel Ecklin: Gegner drohen mit Gang vors Gericht.(pdf)
17.04.2014 - Basler Zeitung: Feldreben - Sanierung ist zu überarbeiten

+++ 25. September 2013 +++

Giftiger Lindan- und Lindanabfallstaub in der Basler Luft

Messergebnisse zeigen: Novartis kontaminiert die Stadt grossflächig

Karte mit MessresultatenNiederschlag von Lindan- und Lindan-Abfall-Staub in Basel von Mitte August bis Anfangs September 2013 (Analyseergebnisse Martin Forter).

Novartis lässt die Basler Bevölkerung gefährlichen Giftstaub atmen: Bis zu 94 Mikrogramm des verbotenen Insektizids Lindan sowie von Lindan-Abfallstaub gingen von Ende August bis Anfangs September 2013 im unteren Kleinbasel nieder. Der Staub, der als «giftig beim Einatmen» beurteilt wird, lag selbst bei der Mittleren Brücke im Zentrum Basels in der Luft. Dies zeigen die Analysen von Staubfängern, die der Altlastensspezialist Martin Forter an sechs Standorten in der Stadt Basel aufgestellt hatte. Das verbotene Gift in der Basler Luft stammt von einem Novartis-Sanierungsgelände in Huningue (F). Novartis aber will dort nur eine «Eindämmung der Staubemissionen» erreichen. Deshalb fordern die beiden GrossrätInnen Heidi Mück (Basta) und Daniel Goepfert (SP) von Novartis einen Baustopp. Denn die Giftstaub- Emissionen gefährden auch das Trinkwassergebiet in den «Lange Erlen». »mehr…

Presse-Echo

25.09.2013 - Tageswoche, Tino Bruni: Luftanalysen weisen Giftstaub in Basel nach
25.09.2013 - Handelszeitung online: Novartis stoppt Bodensanierung
25.09.2013 - Onlinereports: Lindan-Staub: Novartis stoppt Sanierung von Giftgrube
25.09.2013 - Tageswoche, Tino Bruni/Amir Mustedanagić: Novartis stoppt Sanierung wegen Giftstaub
25.09.2013 - Basler Zeitung online: Novartis stellt Lindanabbau ein
26.09.2013 - 20 Minuten, Lukas Hausendorf: Lindan in der Luft: Novartis sistiert Sanierungsarbeiten
26.09.2013 - Journal d'Alsace, Elisabeth Schulthess: Pollution - Arrêt du chantier
26-09.2013 - TeleBasel: Gefahrenpotenzial unklar
26.09.2013 - Schweizer Fernsehen SRF 1, Schweiz Aktuell: Giftiger Staub in Basel
26.09.2013 - Tageswoche, Tino Bruni und Simon Jäggi: «Es braucht den öffentlichen Druck», Interview mit Martin Forter
26.09.2013 - Basler Zeitung: Lindan-Abbau vorerst gestoppt
27.09.2013 - Badische Zeitung: Industriekläranlage: Novartis zieht Notbremse wegen Giftstaubs
27.09.2013 - Tageswoche, Renato Beck: «Wir haben nicht mehr gewusst», Interview mit Jörg Hofer, Leiter des Amts für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt
27.09.2013 - Télévision France 3 Alsace: Chantier à l'arrêt
28.09.2013 - Dernières Nouvelles d'Alsace, Gislaine Mougel: Plus que favorable à l’arrêt
29.09.2013 - Badische Zeitung: Keine Messungen in Weil am Rhein
01.10.2013 - Onlinereports, Monika Jäggi: Pestizid-Staub vermiest urbanen Gärtnern die Ernte
03.10.2013 - Vogel Gryff, Rolf Zenklusen: Lindan-Gestank hörte auf
05.10.2013 - Badische Zeitung: "Wir haben jetzt wieder etwas Luft"
05.10.2013 - Basler Zeitung, Mischa Hauswirt: Novartis: Problem mit Lindan-Gift bald gelöst
11.10.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 17:30: Lindan-Staub: Erst ein Drittel ist abgebaut
11.10.2013 - Basler Zeitung, Martin Regenass: Wegen Lindan Sand in Kästen austauschen
15.10.2013 - BZ Basel, Peter Schenk: Novartis hebt das fremde Pestizid freiwillig aus
16.10.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 17:30: Martin Forter: «Wir wissen nicht, wie gefährlich Lindanstaub ist»
31.10.2013 - Tageswoche, Tino Bruni: Frisch aus dem Lindangarten
31.10.2013 - Vogel Gryff, Markus Knöpfli: Lindanstaub: War es Nachlässigkeit?
07.11.2013 - Tageswoche, Simon Jäggi: Lindan-Rüebli für Novartismitarbeiter
15.01.2014 - Tageswoche, Simon Jäggi: Die Sanierung des mit Lindan vergifteten Areals bleibt bis auf weiteres gestoppt

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06.1995 - Martin Forter: Umweltnutzung durch die chemische Industrie am Fallbeispiel der HCH-Fabrik Ugine-Kuhlmann, Hüningen. Die Insektizide Hexachlorcyclohexan (HCH) und Lindan: Die Produktion und ihre räumlichen Konsequenzen in der Region Basel, Lizentiatsarbeit am Geografischen Institut der Universität Basel

+++ 16. September 2013 +++

Lindan-Abfallstaub in der Basler Luft nachgewiesen

Die Gefahr liegt beim Einatmen

Situations-FotoVon hier stammt der hochgiftige Staub in der Basler Luft: Novartis-Zelt in Huningue (F). Foto: Dave Joss

In der Basler Luft liegt hochgiftiger Lindan-Abfall-Staub (chemisch: HCH). Dies gab heute das Amt für Umweltschutz des Kantons Basel-Stadt (AUE) bekannt. Damit bestätigt das AUE, was der Basler Altlastenexperte Martin Forter vor zehn Tagen publik gemacht hat: Flattern die günstigen Sanierungs-Zelte von Novartis in Huningue (F) im Wind, so stinkt es nicht nur im Kleinbasel, sondern es besteht auch das Risiko, dass der Wind Lindan-Abfall-Staub verfrachtet. Erst nach diesem Warnhinweis begann Basel-Stadt zu messen und hat jetzt Niederschläge von Lindan-Abfall nachgewiesen. Am gefährlichsten ist aber, wovon das AUE nichts schreibt: Das Risiko liegt in der Luft, wenn die Menschen den Lindan-Abfall-Staub einatmen. »mehr…

Presse-Echo

16.09.2013 - Tageswoche, Tino Bruni: Ämter stellen Lindan-Abfall-Staub fest
16.09.2013 - Badische Zeitung, Ulrich Senf: Insektizid Lindan gelangt durch Sanierungsarbeiten in Basler Luft
16.09.2013 - Onlinereports, Peter Knechtli: Staatliche Messungen bestätigen Lindan-Staub über Basel
16.09.2013 - Blick am Abend Basel: Aus der Novartis-Grube ist giftiger Staub entwichen
16.09.2013 - Radio Basilisk, Julia Oroszlan: Lindanstaub in der Luft
16.09.2013 - BZ Basel online: Behörden bestätigen Lindan-Staub über Basel - er ist aber ungefährlich
16.09.2013 - Radio SRF Regionaljournal Basel, 17:30: Giftiger Staub in der Basler Luft
16.09.2013 - telebasel: Novartis: Giftiger Staub und Gestank
17.09.2013 - BZ Basel: AUE bestätigt Lindan-Staub
17.09.2013 - 20 Minuten Basel: Giftgruben-Staub ist ungefährlich
17.09.2013 - Blick am Abend Basel: «Niemand weiss, wie viel Gift in der Luft war»
17.09.2013 - Journal L'Alsace: il y a bien émission de lindane
17.09.2013 - Basler Zeitung: Umweltamt bestätigt Lindan-Vorkommen in der Luft
19.09.2013 - Vogel Gryff, Rolf Zenklusen: wie gefährlich ist der Lindan-Staub?

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12.09.2013 - L'Est Républicain Meurthe-et-Moselle | Alerte au lindane (en provenance de Novartis/STEIH Huningue) à Moivrons

+++ 5. September 2013 +++

Lindan-Abfall-Aushub in Huningue (F):

Novartis-Gestank im Unteren Kleinbasel

Situations-FotoQuelle des typischen Gestanks im Kleinbasel: Die Zelte in Huningue (F), wo Novartis Lindan-Abfall ausgräbt. Foto: Dave Joss

Seit Monaten stinkt es im Kleinbasel zwischen Dreirosenbrücke und Rheinhafen immer wieder penetrant. Die Ursache liegt auf der anderen Rheinseite in Huningue (F). Dort gräbt Novartis seit Juli 2013 hochgiftigen Lindan-Abfall aus. Zwar stehen die Zelte über der Giftgrube unter Unterdruck, um Gestanks- und Gift-Austritte zu verhindern. Aber: Bei Wind flattern die Wände und die Zelte blähen sie sich zum Teil auf, wie von Martin Forter heute veröffentlichte Videos zeigen. Geschieht dies, dann stinkt es in der Regel im Kleinbasel heftig. Dann besteht auch das Risiko, dass der Wind hochgiftigen Lindan-Abfall-Staub in den Zelten aufwirbelt und ins Kleinbasel verfrachtet. Gestank und die Gefahr von Giftstaub-Emissionen hätte Novartis wohl mit teuren Hallen anstatt günstigen Zelten verhindern können. »mehr…

Presse-Echo

05.09.2013 - Tageswoche, Tino Bruni: Gefährdet Novartis-Sanierung die Kleinbasler Bevölkerung?
05.09.2013 - regiobasel.ch: Darum stinkts im Kleinbasel: Billige Zelte statt teure Hallen
05.09.2013 - 20 Minuten online: Weht hochgiftiger Staub nach Kleinbasel?
05.09.2013 - OnlineReports, Peter Knechli: Giftmüll-Entsorgung: Lindan-Wolken über Kleinbasel?
05.09.2013 - BZ Basel Online: Chemie-Gestank von Giftboden in Hüningen verpestet das Kleinbasel
05.09.2013 - Radio SRF1, Regionaljournal Basel, 12:03: Von Deponie der Novartis stinkt es im Kleinbasel und St.Johann
05.09.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 17:30: Gestank im Kleinbasel: Behörden wollen Klarheit mit Messungen
05.09.2013 - Radio Basilisk, Nachrichten: Gestank im Kleinbasel
05.09.2013 - Basler Zeitung online: Chemie-Gestank im Unteren Kleinbasel
05.09.2013 - Onlinereports, Peter Knechtli: Novartis: "Herr Forter wurde persönlich einbezogen"
05.09.2013 - Tageswoche: Lindan-Abfall-Staub: Behörden reagieren auf Vorwürfe: Messungen sollen Gewissheit bringen
05.09.2013 - Basler Zeitung online: Novartis kontert StinkwolkenVorwürfe
06.09.2013 - Journal L'Alsace: Dépollution à Huningue: des riverains se plaignent des odeurs
06.09.2013 - Tageswoche: Forter vs Novartis
06.09.2013 - BZ Basel: Staubmessungen im Kleinbasel
06.09.2013 - Basler Zeitung: Dem unteren Kleinbasel stinkst
08.09.2013 - Der Sonntag, Kathrin Ganter: Nur Gestank oder auch Gefahr?

+++ 10. Juni 2013 +++

Frei zugänglicher HCH-Chemiemüll auf Feldweg in Hagenthal-le-Bas (F):

Die Préfecture foutiert sich um die Gift-Gefahr

Situations-FotoPingwin-Aktivisten machen, was die Behörden nicht schaffen: Absperren des Giftwegs in Hagenthal-le-Bas (F) Foto: Dave Joss

Pingwin Planet tut, wozu die französischen Behörden trotz akuter Giftgefahr offensichtlich nicht einmal nach einem Monat in der Lage sind: Mit Ketten und Schlössern haben Pingwin Planet-AktivistInnen den Zaun um den hochgiftigen, aber frei zugänglichen HCH-Abfall auf einem Feldweg in Hagenthal-le-Bas (F) verrammelt und abgesperrt. Jetzt warnen endlich Tafeln mit der Aufschrift „Gift“ die Bevölkerung vor dem gefährlichen Chemiemüll. Er stammt aus der Produktion des längst verbotenen Insektizids Lindan, das Ugine-Kuhlmann bis 1976 in Huningue (F) produziert hatte. Doch sperren allein reicht nicht: Pingwin Planet und Forter fordern die Behörden und den Rohstoffkonzern Rio Tinto deshalb ultimativ auf, das Gift innerhalb eines Monats zu entfernen, um endlich die Hagenthaler Bevölkerung zu schützen. »mehr…

Presse-Echo

10.07.2013 - Onlinereports: Aktivisten sichern den Giftmüllweg in Hagenthal
10.06.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 12:03, ab Min. 4:26: Zugang mit Ketten und Schlössern versperrt
10.06.2013 - Télévision France 3 Haute Rhin: Hagenthal-le-Bas : opération coup de poing de l'organisation suisse Pingwin
11.06.2013 - Badische Zeitung, Annette Mahro: Umweltschützer verriegeln Giftmülllager im Elsass
11.06.2013 - Journal l'Alsace: HCH: Pingwin Planet referme le site
11.06.2013 - Dernières Nouvelles d'Alsace, CAMILLE ANDRES: Des déchets cadenassés
11.06.2013 - Basler Zeitung, Thomas Immoos: Ketten und Gitter gegen Giftgefahr
11.06.2013 - Eurojournal: Pingwin Planet greift im Elsass ein

+++ 15. Mai 2013 +++

Medienmitteilung von Pingwin Planet und Dr. Martin Forter vom 15. Mai 2013

Spazieren auf Chemiemüll – in Hagenthal wieder möglich

Situations-FotoWieder frei begehbar: Giftweg in Hagenthal-le-Bas am 9.5.2013. Foto: Martin Forter

Der hochgiftige Chemiemüll auf einem Feldweg in Hagenthal-le-Bas (F) ist wieder frei zugänglich: Jemand hat die Absperrungen, die die französischen Behörden anbringen liessen, wieder geöffnet. Die Folge: Ohne es zu bemerken, spazieren Menschen, Hunde und Pferde direkt über das Gift. Sie verschleppen es mit Schuhen, Pfoten und Hufen in die Häuser sowie Ställe. Das macht es für Pingwin Planet und Dr. Martin Forter nur noch klarer: Der Chemiemüll muss endlich weg. »mehr…

Presse-Echo

15.05.2013 - Onlinereports: Offener Giftmüll auf Feldweg in Hagenthal-le-Bas
16.05.2013 - BZ Basel: Illegale Deponie wieder zugänglich
16.05.2013 - Journal L'Alsace: Hagenthal-le-Bas: Toujours des déchets chimiques
17.05.2013 - Basler Zeitung, Baniel Balmer: Direkt hinter französischer Grenze: Giftmüll liegt offen auf Feldweg
19.05.2013 - Dernières Novelles d'Alsace (DNA), Camilles Andres: HAGENTHAL-LE-BAS, Santé publique: Alerte à la pollution
22.05.2013 - Badische Zeitung, Annette Mahro: Kampf gegen die Altlasten

+++ 29. April 2013 +++

Bisher unveröffentlichte, Industrie-interne Dokumente zeigen:

Chemie verheimlicht in Muttenz Grenzwerte aus Monthey (VS) für Risikoschadstoffe

Situations-FotoUm zu sanieren, muss alles abgerissen werden - die Chemiemülldeponie Feldreben am 25.4.2013. Foto - Harald Friedl

BASF, Novartis und Syngenta wollen in Muttenz bei der Feldrebengrube eine Billig-Sanierung durchführen. Dies zeigt ein Industrie-Bericht, den ADM heute veröffentlicht. Mit wissenschaftlich unhaltbaren Aussagen versuchen die drei Konzerne zudem von Substanzen abzulenken, die beim Menschen Krebs verursachen, das Erbgut und/oder das Embryo im Mutterleib schädigen. Für etliche dieser Risiko-Substanzen haben sie in Monthey (VS) Grenzwerte gemäss Altlastenverordnung herleiten lassen. Ihr Wissen aus Monthey aber hielten sie in Muttenz zurück. Deshalb veröffentlich ADM heute diese verheimlichte Grenzwerte-Liste. Sie zeigt: Die Monthey-Grenzwerte werden im Muttenzer Grundwasser z.T. überschritten. Trotzdem haben die drei Konzerne bei der Feldrebengrube diese höchst problematischen Substanzen «übersehen», obwohl Syngenta z.T. an Arbeiter Entschädigung wegen Blasenkrebs bezahlt. »mehr…

Presse-Echo

29.04.2013 - Tageswoche, Patrik Tschudin: Deponie Feldreben soll rasch saniert werden
29.04.2013 - SRF online: Erneute Forderung nach rascher Deponiesanierung in Muttenz
29.04.2013 - Radio SRF, Regionaljournal Basel, 17:30: Umweltverbände fordern sofortige Sanierung der Deponie Feldreben
30.04.2013 - BZ Basel, Leif Simonsen: Schadstoffe «übersehen» – bisher geheime Dokumente belasten Firmen
30.04.2012 - Tages-Anzeiger, Maurice Thiriet: Scharfe Kritik an die chemische Industrie
30.04.2013 - 20 Minuten: Vorwürfe wegen Deponie Muttenz
30.04.2013 - Basler Zeitung, Tobias Gfeller: «Diese Sanierung ist keine Sanierung»
24.05.2013 - BZ Basel: Teilaushub für Feldreben ist definitiv
24.05.2013 - Basler Zeitung: Sanierungsprojekt für Feldreben bis Ende Jahr
28.05.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: «Ich bin ueberrascht vom gegenseitigen Misstrauen», Interview mit Feldreben-Projektleiter Bernhard Matter (CSD)
02.07.2013 - BZ Basel: IWB liefert Wasser-Daten
15.08.2013 - BZ Basel: Keine Gefahr fürs Trinkwasser

Weiteres zum Thema

07.04.1981 - Hansjörg Schmassmann: Grundwasseruntersuchungen Muttenz; Arbeitspapier zu einer Besprechung der bisherigen Ergebnisse, im Auftrag des Wasserwirtschaftsamts Basel-Landschaft, Liestal

15.06.2006 - Greenpeace Schweiz: Deponie-Chemikalien im Basler Trinkwasser, Medienkonferenz

03.07.2006 - Greenpeace Schweiz: Basler Altlasten Zeitung

12.02.2007 - Martin Forter: Chemiemüll und Trinkwasser in Muttenz 1957-2007, Im Auftrag des Forums besorgter TrinkwasserkonsumentInnnen (FbTK) und von Greenpeace Schweiz, Basel

17.12.2007 - Greenpeace Schweiz/Forum besorgter TrinkwasserkonsumentInnen: Chemiemüll verschmutzt Basler Trinkwasser

27.02.2008 - Martin Forter: Plädoyer für einen regionalen Grund- und Trinkwasserschutz in der Muttenzer Hard. Stellungsnahme zu den Abschlussberichten der Chemiemülldeponien Feldreben, Rothausstrasse und Margelacker in Muttenz, im Auftrag von Greenpeace Schweiz zu Handen des Amts für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft, Basel

+++ 20. März 2013 +++

Die Gemeinde Grenzach-Wyhlen (D) lehnt Sondermüllfirma auf dem BASF-Gelände ab

BASF soll aufräumen wie Roche

Situations-Foto Hinter dem Zaun will Roche ausgraben, vor dem Zaun BASF nur kapseln: 12'500 Tonnen Chemiemüll in der Deponie Kessler in Grenzach-Wyhlen (D). Foto: Martin Forter

Gestern Abend hat der Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen u.a. eine Veränderungssperre gutgeheissen, um die Ansiedlung des Sondermüll-Betriebs Zimmermann auf dem BASF-Gelände zu verhindern. Nun gerät BASF immer mehr unter Druck: Unterdessen fordert selbst die Fraktion der Christlich Demokatischen Union (CDU) Grenzach-Wyhlen, was Roche für ihren Abschnitt der Kesslergrube plant: „eine Komplettsanierung“ auch für den BASF-Teil der Chemiemülldeponie. »mehr…

Presse-Echo

02.03.2013 - Südkurier: Zimmermann-Gegner untermauern ihre Position
03.03.2013 - Der Sonntag im Dreiland, Kathrin Ganter: Die einen graben, die andern kapseln
04.03.2013 - Badische Zeitung online: Roche spricht sich für den Entsorger aus
14.03.2013 - Badische Zeitung online: Die Veränderungssperre rückt näher
15.03.2013 - Badische Zeitung: BASF soll wie Roche sanieren BASF soll wie Roche sanieren
20.03.2013 - Badische Zeitung: Grenzach-Wyhlen erlässt Veränderungssperre
30.03.2013 - Badische Zeitung, Ralf Staub: Umspundung stoesst auf breite Kritik.(pdf)
19.06.2013 - Badische Zeitung, Ralf Staub: BASF will Altlast im Boden der Kesslergrube lassen
22.06.2013 - Badische Zeitung, Ralf Staub: «BASF soll aufräumen wie Roche»
10.07.2013 - Badische Zeitung: «Entscheidung treffen nur Fachleute», Interview mit Georg Lutz, Fachbereichsleiter Umwelt beim Landratsamt Lörrach und Vorsitzender der Altlastenbewertungskommission
18.07.2013 - Die Oberbadische: Grenzach-Wyhlen: Gemeinde verfasst Resolution zur BASF
23.07.2013 - Badische Zeitung, Ralf Staub: BASF bleibt bei der Einkapselung
25.07.2013 - Badische Zeitung, Ralf Staub: BASF soll sich bewegen - Gemeinderat formuliert Resolution zum Totalaushub der Altlast Kessler
10.08.2013 - Südkurier: BASF hält an Variante fest
13.08.2013 - Badische Zeitung, Ralf H. Dorweilen: BASF-Areal-Grenzach: Zimmermann klagt gegen Veränderungssperre
17.08.2013 - Badische Zeitung, Ralf H. Dorweiler: «Zimmermann würde eine Totalsanierung verhindern», Interview mit Manfred Mutter, Zukunftsforum Grenzach-Wyhlen
17.08.2013 - Südkurier: Kesslergrube - Plakate gegen BASF-Sanierung
26.07.2014 - BZ Basel, Daniel Haller: «Ein Umweltdebakel verhindern»
26.07.2014 - Badische Zeitung, Ralf H. Dorweiler: Ein Maulkorb liegt an Dörrs Platz

+++ 23. Januar 2013 +++

Sanierung Chemiemülldeponie Feldreben Muttenz:

Kritik beim Kanton nicht angekommen

Situations-Foto Was um 1980 gebaut wurde, muss jetzt abgerissen werden: Die Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz von BASF, Novartis und Syngenta. Foto: Hanspeter Meier

In seiner Medienmitteilung vom 22.01.2013 weist der Kanton Basel-Landschaft unsere Kritik pauschal zurück, nimmt aber zu den zentralen Vorwürfen nicht Stellung. ADM fordert weiterhin eine Untersuchung der Interessenkonflikte innerhalb des Sanierungsprojektes der Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz und den Rücktritt von Franziska Ritter und Bernhard Matter. »mehr…

Presse-Echo

24.01.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Politiker haben viele Fragen zu Feldreben
25.01.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Auch Muttenz traut Feldreben-Leitung nicht
07.02.2013 - BZ Basel: Deponie Sanierung Feldreben im Grossen Rat
06.03.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Die Erwartungen an Isaac Reber sind hoch
08.03.2013 - SRF online: Basler Regierung sieht kein Problem in Feldreben-Verflechtungen
19.03.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Feldreben-Sanierung verzögert sich
19.03.2013 - Basler Zeitung: Drei Varianten für Feldreben-Sanierung
26.03.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: Wie das Gift am besten aus dem Boden kommt
06.04.2013 - BZ Basel, Michel Ecklin: Nur das eigene Wasser ist sauber genug

+++ 22. Januar 2013 +++

Sanierungsgremien Chemiemülldeponie Feldreben Muttenz

Dreistes Doppelspiel

Situations-Foto Die Chemiemülldeponie Feldreben von BASF, Novartis und Syngenta in Muttenz am 15.1.2013. Foto: Hanspeter Meier

Franziska Ritter ist Verwaltungsrats-Präsidentin der Firma, die u.a. für BASF, Novartis, und Syngenta die Chemiemülldeponie Bonfol (JU) ausgräbt. Gleichzeitig organisiert Ritter für den Kanton Basel-Landschaft als Bauherr unter Regierungsrat Peter Zwick (CVP) die Sanierung der Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz mit. Dort sitzt sie für den Kanton z.T. Mitgliedern ihres Bonfol-Verwaltungsrats gegenüber. Doch in Muttenz ist nicht nur Ritter zu eng mit der Industrie verstrickt. Solche Interessenkonflikte könnten den Kanton Basel-Landschaft Hunderte von Millionen Franken kosten. »mehr…

Presse-Echo

22.01.2012 - BZ Basel online 11:07 Boris Burkhardt: Allianz Deponien Muttenz wirft Sanierungsgremien «dreistes Doppelspiel» vor.
22.01.2013 - Onlinereports, Peter Knechli: Streit um "Doppelspiel" bei "Feldreben"-Sanierung
22.01.2013 - BZ Basel online 17:17 Boris Burkhardt: Kanton weist Kritik der Allianz Deponien Muttenz zurück
22.01.2013 - Radio SFR 1, Regionaljournal Basel: Vorbehalte gegen Baselbieter Vertreterin am Runden Tisch zur Deponiesanierung Feldreben (ab Min. 2:30)
23.01.2013 - BZ Basel, Boris Burkhardt: «Industrie will von A bis Z kontrollieren»
23.01.2013 - Basler Zeitung, Boris Gygax: Filz-Vorwurf um Feldreben-Sanierung

+++ 7. November 2012 +++

Abschluss der Totalsanierungen von Le Letten und Roemisloch

Nicht mehr als ein bescheidener Start

Situations-Foto

Novartis, Syngenta und BASF feiern sich heute im Elsass: Nach über 20 Jahren tricksen und schummeln haben sie die beiden kleinen Chemiemülldeponien Roemisloch und Le Letten auf ihre Kosten ausgegraben. Das ist erfreulich – aber nicht mehr als ein bescheidener Anfang. Denn: Damit haben die drei Konzerne nur gerade fünf Prozent des Chemiemülls herausgeholt, der im Boden der Region Basel schlummert – und das für günstige 31 Millionen Franken. In Muttenz aber, wo die Beseitigung der Chemiemülldeponie Feldrebengrube um die 400 Millionen Franken kosten wird, wollen die gleichen Multis, die sich heute im Elsass als Chemiemüllbeseitiger feiern, weder richtig aufräumen noch alles bezahlen – trotz der Gefahr für das Trinkwasser von 225'000 Menschen in Stadt und Agglomeration Basel. »mehr…

Presse-Echo

07.11.2012 - Radio DRS Regionaljournal, 17:38 Uhr: Deponien Le Letten und Roemisloch fertig saniert
07.11.2012 - Télévision France 3 Alsace: Hagenthal-le-Bas: décharges sécurisées
08.11.2012 - AZ Basel /Basellandschaftliche Zeitung: Das Gift ist nicht mehr da, Totalaushub ist nicht immer die beste Lösung und Boris Burkhardt: Mehr als eine Image-Aktion? (Kommentar).
08.11.2012 - Dernières Nouvelles D'Alsace: Décharges chimiques du Letten et du Roemisloch - premiers chantiers à terme et Deux sites assainis
08.11.2012 - Journal L'Alsace: Décharges chimiques du Letten et du Roemisloch : l’épilogue, « Heureux d’avoir ces forêts sans décharges » et Point de vue Pour Martin Forter, « un modeste début »
08.11.2012 - Radio DRS 4, 08:34: Zwei Giftdeponien im Raume Basel saniert – weitere warten
08.11.2012 - Basler Zeitung: Je nach Sichtweise mehr oder weniger freiwillig
09.11.2012 - Badische Zeitung: Statt Deponie wieder Wald und Wiese
11.11.2012 - ARD Südwestfunk (SWR-Fernsehen), Landesschau aktuell Baden-Württemberg, 18:00: Illegale Giftmülldeponie Letten ist saniert
16.11.2012 - Allschwiler Wochenblatt: «Es ist zu früh zum Feiern»

+++ 23. September 2012 +++

HCH in Hagenthal

Feldweg gesperrt und Studien beauftragt

Situations-Foto Hochgiftiges HCH auf einem Feldweg in Hagenthal-le-Bas (F): Nach mehr als einem halben Jahr Im Sommer 2012 endlich abgesperrt. Foto: Félicien Filleul

Mehr als ein halbes Jahr hat es gedauert. Doch nun beginnen die französischen Behörden endlich zu handeln: Im Verlaufe des Sommers haben sie den am stärksten mit hochgiftigem Hexachlorcyclohexan (HCH) kontaminierten Feldweg in Hagenthal-le-Bas (F) abgesperrt. Auf diesem Feldweg haben Pingwin Planet und Dr. Martin Forter unter freiem Himmel bis zu 750 Gramm HCH pro Kilogramm Material aus der Produktion von Ugine-Kuhlmann gefunden, wie sie im November 2011 an einer Medienkonferenz in Hagenthal-le-Bas (F) öffentlich gemacht haben. Zudem haben die französischen Umweltbehörden kürzlich Risikostudien zu HCH-Feldwegen und Lörtzbach öffentlich ausgeschrieben. »mehr…

Presse-Echo

30.10.2012 - BZ Basel / Basellandschaftliche Zeitung: Elsässer Gift bleibt bis nächstes Jahr im Boden

+++ 6. September 2012 +++

Chemiemüll im Rheinhafen

Umweltamt Basel-Stadt: «Das Material entspricht nicht dem, was man uns angegeben hat»

Situations-Foto Aus harmlos wird giftig: Szene vom Verlad des Chemiemüll-Erdreich-Gemischs im Basler Rheinhafen bei der Firma Rhenus. Foto: Harald Friedl

Der Chemiemüll, der im Rheinhafen Basel umgeschlagen wurde, ist giftiger als von Syngenta und BASF eingeräumt. Dies zeigen nicht nur Analysen der Umweltorganisation Pingwin Planet, sondern bestätigt heute auch Jürg Hofer, Chef des Amts für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE) gegenüber «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens: «Das analysierte Material entspricht nicht dem, was man uns angegeben hat und wir auch bewilligt haben, und deshalb müssen wir nun auch reagieren.» Dass die Firma Rhenus im Basler Hafen Chemiemüll aus Monthey (VS) neben Nahrungsmitteln umschlägt, wurde vor zwei Wochen publik. »mehr…

Presse-Echo

06.09.2012 - Schweizer Fernsehen, Tagesschau online: Chemiemüll im Basler Hafen ist giftiger als bisher bekannt
07.09.2012 - Tageswoche: Chemiemüll im Rheinhafen ist doch gefährlich
07.09.2012 - Logo Schweiz aktuell Schweizer Fernsehen SF, Schweiz Aktuell: Erschreckende Ergebnisse
07.09.2012 - 20Minuten Basel: Hafen: Chemiemüll giftiger als vermutet
08.09.2012 - AZ Basel / Basellandschaftliche Zeitung: "Chemiemüll ist giftiger als gedacht" und "Der Chemiemüll im Hafen war zu giftig"

+++ 24. August 2012 +++

Basler Rheinhafen:

Giftmüll von BASF und Syngenta neben Lebensmitteln umgeschlagen

Situations-Foto Ein Gemisch aus Chemiemüll und Erde von BASF und Syngenta; Haufen aus einer Chemiemülldeponie in Monthey (VS) im Basler Hafen.

Am Westquai im Basler Hafen lagert ein Gemisch aus Chemiemüll und Erdreich. Die Firma Rhenus schlägt das giftige Gemisch auf einem Umschlagplatz für Kaffee, Weizen uns Soja um und lagert es gleich daneben in einer offenen Halle. Verdrecktes Wasser aus dem Giftmüll sickert zudem in Keller und kontaminiert die Gebäude. Die Umweltorganisation Pingwin Planet hat Proben genommen. Das giftige Gemisch im Basler Hafen stammt aus der Chemiemülldeponie Pont Rouge in Monthey (VS), die der deutsche Chemieriese BASF und der Basler Agrokonzern Syngenta gerade sanieren. Das gifthaltige Material soll angeblich per Schiff in holländische Desorptionsanlagen transportiert werden. Ob das Material tatsächlich dort hin gelangt wäre? Der sorglose Umgang im Basler Hafen u.a. durch die Firma Rhenus lässt Zweifel aufkommen. Warum sehen sie im Beitrag in „Schweiz aktuell“ des Schweizer Fernsehens und auf den uns zugespielten Fotos.

Presse-Echo

24.08.2012 - Radio Basilisk, 17:10: Info Chemiemüll
24.08.2012 - Schweizer Fernsehen, Tagesschau online: Im Basler Rheinhafen lagert Chemiemüll
24.08.2012 - Handelszeitung online: Chemiemüll im Basler Rheinhafen
25.08.2012 - BZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung: Chemiemüll in Kleinhüningen zwischengelagert
27.08.2012 - naturschutz.ch: Im Rheinhafen lagert Kaffee neben Chemie
03.09.2012 - Europaticker, Umweltruf: Zwischenlagerung von Deponiematerial der chemischen Industrie im Rheinhafen Kleinhüningen

+++ 18. Juli 2012 +++

Arbeitsplätze und Chemiemülldeponien in der Region Basel

Novartis und Roche räumen auf, BASF spielt auf Zeit – und zieht schrittweise ab

Situations-Foto Links des Zauns dichtet ihn BASF nur ab, rechts des Zauns holt ihn Roche entgültig raus: Chemiemull in der Deponie Kessler in Grenzach-Wyhlen (D). Foto: Martin Forter

Roche und Novartis schaffen Arbeitsplätze und räumen den Chemiemüll weg. BASF dagegen lässt ihr Gift liegen und baut seit der Übernahme von Ciba schrittweise Arbeitsplätze ab: Diesen gegensätzlichen Umgang der drei Weltkonzerne mit der Region Basel zeigen kürzlich erschienene Medienberichte. »mehr…

Weiteres zum Thema

17.02.2009 - Martin Forter: Vorbereitungs-, Sanierungsarbeiten und Abfallentsorgung bei der Deponie Hirschacker in Grenzach: Eine kritische Würdigung, im Auftrag von Greenpeace Schweiz.

03.10.2012 - Tageswoche: Giftmüll - Novartis gibt Entwarnung

+++ 12. Juni 2012 +++

Schutz der Arbeiter vor Giftstoffen: BCI hält Versprechen nicht ein

Rückbauhalle Bonfol Das Innere der Rückbauhalle bei der Chemiemülldeponie Bonfol, aufgenommen durch ein Fenster. Rechts, blau der Greifer beim Graben. Foto: Martin Forter

Die Basler Chemische Industrie (BCI, u.a. Novartis, Roche, BASF, Syngenta) hat das Versprechen nicht eingehalten, dass die Arbeiter beim Ausgraben der Chemiemülldeponie Bonfol nicht mehr giftigen Schadstoffen ausgesetzt sind als auf normalen Baustellen. Dies belegen interne Dokumente, die das Collectif Bonfol (CB) heute veröffentlicht. »mehr…

Presse-Echo

12.06.2012 - Radio Frequence Jura (rfj): Le Collectif Bonfol remonte au front
12.06.2012 - Radio Frequence Jura (rfi), Journal 12:15: Collectif Bonfol: La chimie bâloise n'a pas tenues ses promesses
13.06.2012 - Le Journal du Jura: «La chimie bâlois n'a pas tenu parole»
13.06.2012 - Basler Zeitung: Schadstoffe in Schutzanzügen
13.06.2012 - Le Quotidien Jurassien: Protection des travailleurs jugée insuffisante sur la décharge de la Chimie bâloise à Bonfol
16.06.2012 - Journal du Jura: «Le Collectif, c’est la mouche du coche»
19.06.2012 - Le Quotidien JurassienLes travailleurs du site de la décharge de Bonfol sont bien protégés, assure la chimie bâloise

+++ 4. Juni 2012 +++

ADM lehnt eine Teilnahme an der Begleitkommission Feldreben zum jetzigen Zeitpunkt ab

Feldreben Bohrarbeiten Bohrarbeiten auf der Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz am 5. Juni 2012. Foto: Martin Forter

Die Allianz Deponien Muttenz (ADM) lehnt zum jetzigen Zeitpunkt die Teilnahme an der Begleitkommission Feldreben ab. Dies haben die 17 in der ADM zusammen geschlossenen Umweltorganisationen, Gewerkschaften und Parteien an ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen und dies alt Regierungsrat Eduard Belser, designierter Präsident der Begleitkommission mit Schreiben vom 1. Juni mitgeteilt. Zu viele Punkte der Organisationsziele und Struktur sprechen im Moment gegen eine Teilnahme in dieser Begleitkommission. »mehr…

Presse-Echo

24.05.2012 - AZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung: Deponiegegner erneuern Kritik am Kanton
05.06.2012 - AZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung: Niemand will bei der Deponie-Kommission mitmachen
05.06.2012 - Basler Zeitung: Deponiekommission gerät ins Wanken
07.06.2012 - AZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung: Kommission wird ausgesetzt
07.06.2012 - Basler Zeitung: Deponie-Kommission ist auf Eis gelegt
10.08.2012 - Tageswoche: Sanierung ohne Einbezug der Öffentlichkeit

+++ 14. Februar 2012 +++

Inakzeptable Sanierungsvorgaben für die Chemiemülldeponie Feldreben von Novartis & Co.

Die Deponie Feldreben im Jahr 1955.
(Bild: polyfeld-muttenz.ch)

Sanierungsvorgaben, die an den Anforderungen vorbei gehen und eine unstatthafte Interpretation von geologischen Modellen durch das Umweltamt Baselland: Die Allianz Deponien Muttenz (ADM) hat heute an einer Medienkonferenz in Basel auf schwere Mängel bei der Planung der Sanierung der Chemiemülldeponie Feldreben in Muttenz von Novartis & Co. hingewiesen. Ändert der Kanton seine Haltung nicht, kündigt ADM hartnäckigen Widerstand an, um so ein einmaliges und definitives Aufräumen zum Schutze des Grundwassers und des Trinkwassers von 200'000 Menschen in der Region durchzusetzen. »mehr…

Presse-Echo

14.02.2012 - Radio DRS Regionaljournal, 12:03 Uhr: Deponie-Sanierungspläne unter Beschuss
14.02.2012 - Tageswoche: Deponie-Kritiker drohen mit Giftmüll-Prozess
14.02.2012 - Radio Basilisk, 12:08 Uhr: Chemiemüll-Deponie Feldreben: Schnelle Sanierung
14.02.2012 - Radio DRS Regionaljournal, 17:30 Uhr: Grosse Differenzen zur Feldreben-Sanierung
15.02.2012 - Badische Zeitung: Kritik am Kanton wegen Chemiemüll
15.02.2012 - Basellandschaftliche Zeitung: "3991 mögliche Schadstoffe werden ignoriert"
15.02.2012 - Basler Zeitung: Kritiker drohen mit Giftmüllprozess wie in Bonfol
16.02.2012 - Basellandschaftliche Zeitung/AZ Basel: Muttenz: Fdp doch nicht gegen Totalsanierung
02.03.2012 - Tageswoche: Staatsschützer werden aktiv
02.04.2012 - Basler Zeitung: Deponiekritiker geraten selber in die Kritik

Weiteres zum Thema

11.01.2012 - Tageswoche: Muttenz will Feldreben-Deponie schneller saniert haben
23.11.2012 - BZ Basel / Basellandschaftliche Zeitung: Kanton machte es vor – und solls nun nachmachen
24.07.2012 - Martin Forter/Walter Wildi: Deponie Feldreben: Fragen zum heutigen Kenntnisstand im Hinblick auf die Formulierung der Sanierungsziele und des Sanierungsprojektes, Gutachten Im Auftrag der Allianz Deponien Muttenz. (ADM)

+++ 22. Dezember 2011 +++

Hagenthal: Noch mehr Gift auf Feldwegen

Foto: Maja Widler

Noch mehr Chemieabfall in Hagenthal-le-Haut: Die Umweltorganisation Pingwin Planet und Dr. Martin Forter haben einen weiteren Feldweg mit hochgiftigem Hexachlorcyclohexan (HCH) aufgespürt. 11.5 Milligramm des vermutlich Krebs fördernden HCH enthält das Kilogramm Bodenmaterial. Pingwin Planet und Forter fordern den moralisch verantwortlichen Konzern Rio Tinto und die französischen sowie schweizerischen Behörden auf, in Hagenthal endlich zu handeln und den Giftmüll unter freiem Himmel sofort wegzuräumen. »mehr…

Presse-Echo

22.12.2011 - Radio Basel: Weitere HCH-Funde im elsässischen Hagenthal
22.12.2011 - Radio DRS Regionaljournal, 12:03 Uhr: Neuer Giftfund in Hagenthaler Boden
22.12.2011 - Radio DRS Regionaljournal, 17:30 Uhr: Neuer HCH-Fund im Elsass
22.12.2011 - Radio Basel: CH-Behörden zum Gift beim Lörzbach
23.12.2011 - Schweizmagazin.ch: Neuer Nachweis von HCH-Spuren im Lörzbach
23.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Kanton bedauert Missverständnisse mit Allschwil
23.12.2011 - Basler Zeitung: Allschwil ist nach der Aussprache weiterhin sauer auf den Kanton
23.12.2011 - Journal L'Alsace: Hagenthal-le-Haut: «Encore plus de déchets toxiques»
23.12.2011 - Journal L'Alsace: Déchets de lindane à Hagenthal-le-Bas et Hagenthal-le-Haut : les mesures prises par le préfet du Haut-Rhin
23.12.2011 - Le Pays: Lindane à Hagenthal-le-Haut aussi
23.12.2011 - Le Parisien.fr: Déchets chimiques présumés en Alsace: la préfecture ordonne des analyses
23.12.2011 - Dernières Nouvelles D'Alsace: D'autres chemins pourraient être contaminés
03.01.2012 - Badische Zeitung: Anrüchige Geschichten
03.01.2012 - Basler Zeitung: Frankreich kündigt Untersuchungen an
05.01.2012 - Journal L'Alsace: Le témoignage d'Henri Macher: « Rester objectif »
04.02.2012 - Basler Zeitung: Der Districtrat soll eingreifen
22.02.2012 - AZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung: Giftige Bängg übers Gift im Lörzbach

+++ 3. Dezember 2011 +++

Gift auf Feldwegen in Hagenthal: Gemeinden fordern Dekontamination

Foto: Dave Joss

Wenn auf ihren Feldwegen tatsächlich Chemiemüll liege, dann müsse dieser «so schnell wie möglich» entfernt werden, lässt François Gasser, Maire von Hagenthal-le-Bas (F) nur wenige Stunden nach der Medienkonferenz von Pingwin Planet und Dr. Martin Forter verlauten. Eine Beseitigung des Chemiemülls fordert auch die Gemeinde Allschwil (CH) und verlangt vom Kanton Basel-Land, dass er ein Fischereiverbot erlässt. Das Tränken des Viehs am Lörzbach soll er ebenso verbieten. Baselland aber lehnt dies mit fadenscheinigen Argumenten ab, weshalb die Gemeinde Schönenbuch (CH) ihre Fischer und Bauern von sich aus aufgefordert hat, den Lörzbach vorerst nicht mehr zu nutzen. Dringliche Fragen an die Baselbieter Regierung zum Gift in Hagenthal reichte zudem Andreas Bammatter (SP) im Parlament des Kantons Basel-Landschaft ein. »mehr…

Presse-Echo

30.11.2011 - TagesWoche: Allschwil fordert Fischverbot am Lörzbach
01.12.2011 - Basler Zeitung: Weisses Gift schockiert Allschwil
01.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Allschwil fordert Sofortmassnahme
01.12.2011 - TagesWoche: Pegoraro weist Vorwürfe der Gemeinde Allschwil zurück
01.12.2011 - Basler Zeitung online: Kanton hat nichts vom Gift gewusst
01.12.2011 - Radio Basel: Streit um den Lörzbach: ist er nun verseucht oder nicht?
01.12.2011 - DRS Regionaljournal: Unstimmigkeiten nach Giftfund
02.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: «Der Kanton reagiert zu spät»
05.12.2011 - Radio Basel: Lörzbach: HCH-belastet und niemand ist Schuld.
06.12.2011 - Basler Zeitung: Giftgrube war schon lange bekannt
09.12.2011 - Basler Zeitung: Kanton hätte am Lörzbach längst handeln sollen u. Kommentar: Reinen Wein einschenken
09.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Schauplätzchen
09.12.2011 - Allschwiler Wochenblatt: Nun bereitet auch der Lörzbach Sorgen
10.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Kanton weiss seit 1972 von dem Gift
14.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: «Auswirkungen im Bach sind minim»
15.12.2011 - Basler Zeitung: «Wir brauchen regelmässige Proben»
17.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Allschwiler bleiben verunsichert
19.12.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Keine Sedimentproben vom Bach

+++ 29. November 2011 +++

Hagenthal: Chemiemüll unter freiem Himmel gefunden

Foto: Dave Joss

Auf einem Feldweg beim Klepferhof in Hagenthal-le-Bas (F) liegt stark mit Chemiemüll kontaminierter Beton offen herum. Der Beton enthält bis zu 750 Gramm hochgiftiges Hexachlorcyclohexan (HCH) pro Kilo. Das ist enorm. Hinzu kommt eine grosse Menge mit HCH kontaminierter Kies. Solcher Kies liegt auch auf einigen Feldwegen in Hagenthal-le-Haut . Die französischen Behörden wissen vom Gift-Kies in Hagenthal seit 1972. Gehandelt haben sie nicht. Mit fatalen Folgen für Mensch, Tiere und Umwelt: Der Regen schwemmt das hochgiftige HCH aus, kontaminiert Wiesen und vergiftet den Lörzbach schleichend, wie Analysen von Pingwin Planet zeigen. Der Chemiemüll stammt von der einstigen Firma Ugine Kuhlmann aus der Produktion des heute verbotenen Insektizids Lindan. Pingwin Planet fordert Rio Tinto als ethisch verantwortlichen Konzern sowie die französischen und schweizerischen Gesundheits- und Umweltbehörden auf, das hochgiftige HCH in Hagenthal sofort wegzuräumen. »mehr…

Presse-Echo

29.11.2011 - Schweizer Fernsehen SF, Schweiz Aktuell: Gift aus Frankreich
29.11.2011 - France 3: Hagenthal : des déchets chimiques à ciel ouvert
29.11.2011 - SRF Tagesschau online: Giftmüll unter freiem Himmel
29.11.2011 - Radio DRS Regionaljournal 17:30 Uhr: Brisanter Giftmüll-Fund im Elsass durch Martin Forter
29.11.2011 - TagesWoche: Wieder Giftmüllskandal in Hagenthal
30.11.2011 - Basellandschaftliche Zeitung Elsässische Deponie bedroht Allschwil
30.12.2011 - Radio DRS Regionaljournal 07:32 Uhr: Allschwil schockiert über Giftmüll-Funde an der Grenze
30.11.2011 - Journal L'Alsace: Pollution Hagenthal-le-Bas : du lindane sur des chemins ruraux
30.11.2011 - Dernières Nouvelles d'Alsace: Hagenthal : les chemins de la pollution
30.11.2011 - Le Pays: Hagenthal-le-Bas : du lindane sur des chemins ruraux
30.11.2011 - Le Parisien.fr: Alsace - des déchets chimiques à ciel ouvert dans deux villages frontaliers (écologistes)
01.12.2011 - terraeco.netAlsace : Pollution chimique dans un village

Weiteres zum Thema

2006 - J. Vijgen, L.-F. Yi , M. Forter, R. Lal, R. Weber, Organohalogen Compd. 68, 899-904 (2006): The legacy of Lindane and technical HCH production (PDF)

2006 - R. Weber, P. A. Behnisch, A. Brouwer, B. van Bavel, G. Lindstroem, M. Zennegg, B. Schillinge, O. Paepke, Organohalogen Compd. 68, 905-910 (2006): Contemporary relevance of dioxin and dioxin-like compound contaminations in residues from recycling of HCH waste. (PDF)

03.07.2008 - Weber R, Gaus C, Tysklind M, Johnston P, Forter M, Hollert H, Heinisch H, Holoubek I, Lloyd-Smith M, Masunaga S,. Moccarelli P, Santillo D, Seike N, Symons R, Torres JPM, Verta M, Varbelow G, Vijgen J, Watson A, Costner P, Wölz J, Wycisk P, Zennegg M., Env Sci Pollut Res 15, 363-393 (2008): Dioxin- and POP-contaminated sites—contemporary and future relevance and challenges (PDF)

22.11.2010 - Vijgen J, Abhilash PC, Li Y-F, Lal R, Forter M, Torres J, Singh N, Yunus M, Tian C, Schäffer A, Weber R*.,Env Sci Pollut Res. 18, 152-162 (2011): Persistent Organic Pollutants and Landfills - A Review of Past Experiences and Future Challenges (PDF)

29.01.2011 - Weber R, Watson A, Forter M, Oliaei F., Waste Management & Research 29 (1) 107-121 (2011): Persistent Organic Pollutants and Landfills - A Review of Past Experiences and Future Challenges (PDF)

+++ 27. Oktober 2011 +++

25 Jahre Schweizerhalle – hat die Branche aus dem Inferno gelernt?

„«Schweizerhalle» hatte keine nachhaltige Wirkung“

Peter Donath, Ex-Umweltchef bei Ciba im Interview mit Martin Forter

Industrie und Behörden stellen den Grossbrand bei Sandoz vom 1. November 1986 in Schweizerhalle (BL/CH) gerne als positiven Wendepunkt im Umweltverhalten der Basler Chemie- und Pharmakonzerne dar. Peter Donath, ehemaliger Umweltchef des Basler Chemiekonzerns Ciba Spezialitäten zieht 25 Jahre nach dem Brand eine skeptischere Bilanz: «Schweizerhalle» habe auf die Basler chemische und pharmazeutische Industrie im Umweltbereich „keine nachhaltige Wirkung gehabt“. Im Gegenteil: Sie sei der infolge des Brandes verschärften Gesetzgebung ausgewichen und habe die Produktionen weitgehend von Europa nach Asien verlagert. Damit habe die Branche 10 bis 15 Prozent Umweltkosten pro Kilo Produkt eingespart. Die hier installierte Umwelttechnik wie Kläranlagen und Abluftreinigungen habe sie weitgehend stillgelegt und nehme dafür heute in Asien in Kauf, unter katastrophalen arbeitshygienischen und umwelttechnischen Bedingungen zu produzieren. Zum Interview...

Presse-Echo

29.10.2011 - Tages Anzeiger: Schweizerhalle liegt heute in China
29.10.2011 - Zeitpunkt: Sandoz: Schweizerhalle war kein Wendepunkt
30.10.2011 - Badische Zeitung: Wiederholungstäter? Der frühere Ciba-Umweltchef vermisst bei der Industrie nachhaltige Lerneffekt aus Schweizerhalle.
30.10.2011 - L'Alsace: Chimie La catastrophe de Schweizerhalle, il y a 25 ans : « Un mal pour un bien »
31.10.2011 - Stuttgarter Zeitung: Als der Rhein so rot wie tot war
01.11.2011 - SRF Tagesschau online: Schweizerhalle: Jobs weg – Sicherheit bleibt auf der Strecke
01.11.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: «Die Industrie hat gar nichts gelernt»

+++ 21. Oktober 2011 +++

25 Jahre Schweizerhalle: Die Regierung untergräbt die Glaubwürdigkeit der Behörden

Nach dem 1. November 1986: Verschmutzter Boden unter dem Brandplatz. Foto: SF

Beim Brandplatz in Schweizerhalle halten Novartis & Co. die damals mit den Behörden verbindlich vereinbarten Sanierungsverpflichtungen nicht ein. Die Sanierungsziele sind seit 17 Jahren überfällig. 17 Jahre hat die Baselbieter Regierung weggeschaut. Auch jetzt versucht sie sich aus der Affäre zu ziehen, statt die Vereinbarung endlich einzufordern: Sie erklärt die damaligen Abmachungen mit der Chemischen Industrie simpel als ungültig. Dies geht aus der heutigen Pressemitteilung der Bau- und Umweltdirektion hervor. Damit setzt die Regierung kurz vor dem 25. Jahrestag des Grossbrandes bei Sandoz vom 1. November 1986 ein verheerendes Zeichen: Sie belohnt die Industrie dafür, dass diese sich nie an die Vereinbarungen mit den Behörden hielt. »mehr…

Presse-Echo

21.10.2011 - SRF Schweiz Aktuell: Keine Sanierung in Schweizerhalle
22.10.2011 - Basler Zeitung: Schweizerhalle dauert an
22.10.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: «Jubiläumsgeschenk für Sandoz»
31.10.2011 - Badische Zeitung: Experte: Sandoz hält sich nicht an Absprachen – Grundwasser bis heute schwer belastet
31.10.2011 - Swissinfo: Kontroverse um Brandplatz Schweizerhalle dauert an
31.10.2011 - SRF Tagesschau online: Schweizerhalle: Sanierung zu den Akten gelegt
01.11.2011 - Aargauer Zeitung Die Akte Schweizerhalle ist auch nach 25 Jahren noch nicht geschlossen
01.11.2011 - Radio DRS, Rendez-vous: 25 Jahre Schweizerhalle
01.11.2011 - Radio Suisse Romande RSR: Le site de Schweizerhalle toujours contaminé
01.11.2011 - Radio DRS Regionaljournal, 17:30 Uhr: Die Schatten der Brandkatastrophe von Schweizerhalle
01.11.2011 - Telebasel: Brandstiftung umstritten
01.11.2011 - Swissinfo, english section: Schweizerhalle site row refuses to die down
04.11.2011 - SRF Schweiz Aktuell: Sandoz-Brand-Altlast
22.12.2011 - Tageswoche: «Verhalten von Novartis ist eine Sauerei»

+++ 17. August 2011 +++

«Schweizerhalle»-Deponie: Baselbieter Regierung belohnt Novartis für’s Nichtstun

Am 1. November 2011 jährt sich der Grossbrand bei Sandoz in Schweizerhalle zum 25. Mal. Kurz davor rechtfertigt sich die Baselbieter Regierung in einer kürzlich veröffentlichten Interpellationsantwort für ihr Nichtstun in Sachen «Schweizerhalle»-Deponie. Denn bis heute gelangen aus dieser «Schweizerhalle»-Hinterlassenschaft mehr Schadstoffe ins Grundwasser, als seit 1994 erlaubt ist. Doch der Pharmakonzern Novartis als Nachfolgerin von Sandoz und die Baselbieter Regierung setzen bis heute nicht um, was sie damals zum Schutze des Trinkwassers verbindlich vereinbart haben. Dies zeigt mein kürzlich erschienenes Buch «Falsches Spiel. Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach ‚Schweizerhalle’».
Jetzt bestätigt die Regierung: Sie belohnt Novartis lieber für’ s abwarten, anstatt das Aufräumen durchzusetzen. »mehr…

Presse-Echo

10.06.2011 - Basler Zeitung: Schweizerhalle bleibt politisch ein Brandplatz

+++ 14. August 2011 +++

Deponie Le Letten: Basler Chemie schüttet giftigen Chemiemüll in der Grube wieder zu!

Foto: Chemiemüll weg

Grüne Farbstoffe, pechschwarze teerige Knollen und graue Partien: Solcher gut sichtbarer Chemiemüll liegt noch immer bei der Deponie Le Letten in Hagenthal-le-Bas herum. Dies zeigte ein Augenschein von unserem Aktionskomitee „Chemiemüll weg!“ am Sonntag, 14.8.2011 in der Grube (vgl. Fotos). Giftiger Chemiemüll liegt noch immer herum, obwohl Novartis, Syngenta und BASF die Aushubarbeiten abgeschlossen haben und die Grube im Moment zuschütten. Das Aktionskomitee„Chemiemüll weg!“ fordert deshalb die französischen Behörden auf, das Zuschütten von Chemiemüll unverzüglich zu stoppen. Von Novartis & Co. verlangt unser Aktionskomitee allen giftigen Chemiemüll vollständig zu beseitigen, bevor sie die Grube zuschütten. »mehr…

Presse-Echo

16.08.2011 - Basellandschaftliche Zeitung
16.08.2011 - Basler Zeitung

+++ 9. Juni 2011 +++

Die vorenthaltenen Explosions-Videos aus den Überwachungskameras der Basler Chemischen Industrie (BCI) in Bonfol vom 7. Juli 2010

Foto: Überwachungskamera der BCI.

Das Collectif Bonfol (CB) veröffentlicht heute 17 Videos aus den Überwachungskameras in Bonfol. Sie dokumentieren die Explosion vom 7. Juli 2010. Diese Videos haben Novartis, Roche & Co. der Öffentlichkeit mit einer Ausnahme vorenthalten. Aus Sicht der Chemiekonzerne mit gutem Grund: Die vorenthaltenen Videos dokumentieren u.a. eine durch die Explosion im Chemiemüll aufgewirbelte Staubwolke, die aus der Halle quillt und Richtung Dorf Bonfol zieht. Auch ein knappes Jahr nach der Explosion ist völlig unklar, mit welchen Chemikalien ein Arbeiter, das Spitalpersonal von Porrentruy und die Umgebung möglicherweise erheblich kontaminiert worden sind. Denn: Die Analysen wurden zu spät durchgeführt und erst noch falsch angesetzt.

Presse-Echo

09.06.2011 -
09.06.2011 - TSR - Television Suisse Romande
09.06.2011 -
10.06.2011 - Basler Zeitung
10.06.2011 - Basellandschaftliche Zeitung

+++ 3. Februar 2011 +++

«Schweizerhalle»-Aufräumarbeiten:
Baselbieter Behörden haben Sanierungsziel vergessen

Es stimme nicht, dass die «Schweizerhalle»-Aufräumarbeiten zwei Sanierungsziele nicht erfüllten. Dies behauptete die Baselbieter Regierung kürzlich in einer Interpellations-Antwort. Anscheinend haben Regierungsrat Jörg Krähenbühl und sein Amt für Umweltschutz eines der wichtigsten damals vereinbarten Sanierungsziele schlicht und einfach vergessen. Dies belegen unveröffentlichte Industrie- und Behörden-interne Dokumente, die heute unter www.martinforter.ch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Dokumente zeigen ebenso, wie überfordert die Baselbieter Umweltbehörden in Sachen «Schweizerhalle» sind. »mehr …

Presse-Echo

04.02.2011 - Basler Zeitung: Schweizerhalle: Streit geht weiter u. Eine Art Wikileaks stellt das Umweltamt bloss
04.02.2011 - Basellandschaftliche Zeitung: Schweizerhalle: Behörden kritisiert
03.02.2011 - SRF Schweiz Aktuell : Kritik an der Sanierung
03.02.2011 - TeleBasel : Streit um Schweizerhalle

+++ 12. November 2010 +++

Von den Chemiemülldeponien in das Trinkwasser von 200'000 Menschen

Trockene Versickerungskanäle Trockener Sickergraben in der Muttenzer Hard: Ohne versickerndes Rheinwasser fliesst der Chemiemüll ins Trinkwasser. Foto: Martin Forter

Der Entwurf einer Studie der Uni Basel, den die BaZ heute am 12. November 2010 veröffentlicht, zeigt: Unter gewissen Voraussetzungen können Schadstoffe von den Muttenzer Chemiemülldeponien in die Trinkwasserbrunnen der Hardwasser AG und der Gemeinde Muttenz gelangen. Dieses Wasser trinken täglich über 200'000 Menschen in den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt. Somit bestätigt die neuste Studie, wovon der Liestal Geologe Hansjörg Schmassmann schon 1986 überzeugt war, wie mein neues Buch «Falsches Spiel» zeigt. Der Kanton Basel-Land verdrängte damals die Gefahr für das Trinkwasser. »mehr…

+++ 1. November 2010 +++

«Schweizerhalle»-Deponie: Fragwürdige Antworten des Bundesrats sowie der Baselbieter Regierung

Der Bundesrat und die Regierung Basel-Land bestätigen die Existenz der Schweizerhalle-Deponie ebenso wie die Nicht-Einhaltung des Sanierungsziels. Eine Auffangwanne sei im Untergrund des Brandplatzes aber nie geplant und die Erreichung der Sanierungsziele auf 50 Jahre festgelegt worden. Beides ist falsch, wie mein kürzlich erschienenes Buch «Falsches Spiel» zeigt. »mehr…

Presse-Echo

01.11.2010 - Basler Zeitung
18.10.2010 - Basler Zeitung
26.09.2010 - Der Sonntag Ausgabe Region Basel.pdf
12.09.2010 - Der Sonntag Ausgabe Region Basel.pdf